Vertrauen beginnt mit sicheren digitalen Identitäten

Eine PKI für jeden Bedarf
Die secunet eID PKI Suite ist eine modulare Standardsoftware für unterschiedlichste PKI-Anforderungen und lässt sich flexibel in bestehende Architekturen integrieren.
Digitale Zertifikate für Mitarbeitende, Systeme, Maschinen und Geräte sicher bereitstellen und verwalten. Die eID PKI Suite unterstützt dabei unterschiedlichste Anwendungen – von Authentisierung und Remote Access bis zu automatisierten Zertifikatsprozessen und Software-Updates.
Elektronische Identitätsdokumente sicher ausstellen und prüfen. Die eID PKI Suite schützt sensible Dokumentendaten vor Manipulation und unberechtigtem Zugriff und unterstützt die Anforderungen an ICAO- und EAC-PKI.
Eine moderne PKI, die mit den Anforderungen wächst
Wo digitale Identitäten Vertrauen schaffen
Vernetzte Landmaschinen sicher betreiben


* Der CA-Kernel C²K ist für definierte Einsatzszenarien nach Common Criteria EAL4+ zertifiziert. Das BSI-Zertifikat BSI-DSZ-CC-1216-V2-2026 ist bis 2031 gültig.
PKI-Funktionen für unterschiedliche Anforderungen flexibel kombinieren
Zertifikate bereitstellen und verwalten
Digitale Zertifikate für unterschiedliche Anwendungen ausstellen, bereitstellen und verwalten.
- Frei konfigurierbare Zertifikatsprofile nach RFC 5280 und Common PKI
- CV-Zertifikate für Smartcards und Geräte mit geringer Rechenleistung, beispielsweise in Industrie-4.0- und Automotive-Anwendungen
- Administration der PKI-Komponenten über ein gesichertes Web-Frontend
Zertifikatsprozesse automatisieren
Individuelle PKI-Prozesse automatisieren und an bestehende Abläufe und Sicherheitsanforderungen anpassen.
- Konfigurierbare, skriptgestützte Workflow-Engine
- Vier-Augen-Prinzip für sicherheitskritische Prozessschritte
- Windows-Autoenrollment für die automatisierte Zertifikatsbereitstellung in Windows-Umgebungen
- Von secunet gewartete und getestete Plugins für kundenspezifische Prozesse und Schnittstellen
Systeme und Anwendungen integrieren
Zertifikatsprozesse über standardisierte Protokolle und Schnittstellen in bestehende Systemlandschaften integrieren:
ACME / EST / CMP / CMC / SCEP /Kundenspezifische Web-Service-Schnittstellen
Zertifikate validieren und Schlüssel schützen
Zertifikate zuverlässig validieren und kryptografische Schlüssel geschützt verwalten.
- Validation Authority zur Zertifikatsvalidierung über OCSP und CRLs (Sperrlisten)
- Key Recovery und Key Escrow
- Kryptografische Absicherung der Schlüssel über angebundene Hardware Security Modules (HSM)
- Unterstützung verschiedener HSMs, u.a. von Utimaco, Entrust und Thales
| Technische Basis | Unterstützte Technologien und Plattformen |
|---|---|
| Kryptografie | Aktuelle Algorithmus-Suiten, Post-Quanten-Kryptografie (PQC) |
| Deployment | Docker- oder Kubernetes-basierte Microservices |
| Betriebssysteme | Windows Server, SUSE Linux Enterprise Server, Red Hat Enterprise Linux |
| Datenbanken | PostgreSQL, Oracle, MS SQL |
| Monitoring | SNMP, Prometheus-Metriken |
Wie lässt sich die Zertifikatsbereitstellung in Windows automatisieren?
Mit Windows-Autoenrollment lassen sich digitale Zertifikate in Windows-Umgebungen automatisiert bereitstellen. Die secunet eID PKI Suite unterstützt Windows-Autoenrollment seit dem Release im August 2026. Damit steht neben PKI-Protokollen wie EST, CMP, ACME, CMC und SCEP eine speziell auf Windows-Umgebungen ausgerichtete Möglichkeit zur automatisierten Zertifikatsbereitstellung zur Verfügung.
Welche PKI-Protokolle werden für die automatisierte Zertifikatsverwaltung unterstützt?
Die secunet eID PKI Suite unterstützt die PKI-Protokolle EST, CMP, ACME, CMC und SCEP. Darüber hinaus stehen Smart-Meter-Schnittstellen, kundenspezifische Web-Service-Schnittstellen und Windows-Autoenrollment zur Verfügung. Damit können Zertifikatsprozesse über standardisierte Protokolle und Schnittstellen in unterschiedliche IT- und Anwendungsszenarien integriert und automatisiert werden.
Wie lassen sich digitale Zertifikate zentral verwalten und automatisieren?
Certificate Lifecycle Management (CLM) ermöglicht, digitale Zertifikate zentral zu überwachen und ihre Verwaltung zu automatisieren. Die secunet eID PKI Suite soll dabei den gesamten Zertifikatsbestand einbeziehen, einschließlich Zertifikaten von Fremd-CAs und öffentlichen Trust-Centern. Das Certificate Lifecycle Management (CLM) ist derzeit für Jahresende 2026 vorgesehen.
Kann eine bestehende PKI-Infrastruktur erweitert werden oder ist ein vollständiger Austausch erforderlich?
Eine bestehende PKI-Infrastruktur kann mit der secunet eID PKI Suite modular erweitert werden. Die Softwarebausteine lassen sich entweder zu einem Gesamtsystem kombinieren oder einzeln in bestehende Architekturen integrieren. Kundenspezifische Prozesse und Schnittstellen können zusätzlich über eine konfigurierbare Workflow-Engine und Plugins realisiert werden, ohne dafür die Basissoftware zu verändern.
Wie lässt sich eine PKI auf Post-Quanten-Kryptografie vorbereiten?
Die secunet eID PKI Suite unterstützt Post-Quanten-Kryptografie (PQC) und wird kontinuierlich für neue kryptografische Anforderungen weiterentwickelt. Das Produkt-Factsheet nennt acht Releases pro Jahr und aktuelle Algorithmus-Suiten. Auch die Common-Criteria-EAL4+-Zertifizierung des CA-Kernels C²K umfasst für definierte Einsatzszenarien PQC-Fähigkeit. Damit kann Post-Quanten-Kryptografie bei der Weiterentwicklung einer bestehenden PKI-Umgebung berücksichtigt werden.
Kann eine PKI On-Premise, in der Cloud oder als Service betrieben werden?
Ja. Die secunet eID PKI Suite kann On-Premise, in der eigenen Cloud oder als Service betrieben werden. Für das Service-Modell nennt das Produkt-Factsheet den Betrieb aus deutschen Rechenzentren. Die nach Common Criteria EAL4+ zertifizierte Variante des CA-Kernels C²K steht ausschließlich für den On-Premise-Betrieb zur Verfügung.
Wie lässt sich eine PKI in sicherheitskritischen Umgebungen einsetzen?
Für definierte sicherheitskritische Einsatzszenarien steht der CA-Kernel C²K der secunet eID PKI Suite in einer nach Common Criteria EAL4+ zertifizierten On-Premise-Variante zur Verfügung. Das Zertifikat BSI-DSZ-CC-1216-V2-2026 ist bis 2031 gültig und umfasst die manuelle Zertifikatserstellung, CMP sowie die Dokumenten-PKI gemäß BSI TR-03129 einschließlich PQC-Fähigkeit.
Wie lassen sich Maschinen und Geräte mit digitalen Identitäten absichern?
Eine Public-Key-Infrastruktur (PKI) ermöglicht, Maschinen und Geräten digitale Identitäten zuzuordnen und ihre Kommunikation kryptografisch abzusichern. Die secunet eID PKI Suite wird unter anderem für die Authentisierung von Software-Updates in Systemen, Maschinen und Fahrzeugen eingesetzt. Beim Landmaschinenhersteller CLAAS schützt eine PKI beispielsweise vernetzte Landmaschinen vor unberechtigtem Zugriff und Manipulation und stellt zentrale Kryptofunktionen bereit.
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