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Giesecke+Devrient: Digitalisierungsschub durch Corona-Pandemie erfordert mehr Augenmerk auf Cybersicherheit

[München, 16. Juni 2020] Die Ausbreitung der Corona-Pandemie hat große Teile von Arbeit und Kommunikation innerhalb kürzester Zeit in den digitalen Raum verlagert. Dabei ist klar geworden: Die Sicherheit der Netze und der Kommunikationsinfrastrukturen ist wichtiger denn je – gerade auch vor dem Hintergrund gestiegener Cyberbedrohungen.

Ralf Wintergerst, Group CEO Giesecke+Devrient, und Axel Deininger, CEO der secunet AG, haben im heutigen Livestream „Was bleibt von der Corona-Krise? Sichere digitale Infrastrukturen in einer neuen Cyberwelt“ einen Blick auf jüngste Entwicklungen geworfen. Kernthema ist die durch die Corona-Krise weiter beschleunigte Digitalisierung fast aller Lebensbereiche. Sie führt nicht nur zu neu aufkommenden Digitallösungen für Wirtschaft und Privatleben, sondern zieht in der Folge auch einen rapide wachsenden Druck auf digitale Infrastrukturen nach sich. Privatanwender und Unternehmen sehen sich einer neuen Qualität und Quantität von Cyberbedrohungen ausgesetzt.

Digitale Infrastrukturen ermöglichen digitale Dienste und netzbasierte Geschäftsmodelle. Ohne sie wäre unsere heutige vernetzte Welt nicht denkbar. Die Corona-Pandemie hat in aller Deutlichkeit gezeigt, dass zuverlässige digitale Infrastrukturen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenarbeit unerlässlich sind: von der Arbeit im Home Office bis hin zu Koordinationsaufgaben in Politik und Verwaltung.

„Durch die Corona-Krise sind die Gefahren im digitalen Raum gestiegen“, so Ralf Wintergerst. „Cyberangriffe haben deutlich zugenommen, etwa in Form von Spam-E-Mails mit schädlichem Inhalt oder versuchtem Diebstahl von Zugangsdaten bei Cloud-Service-Anbietern. Gerade in dieser Zeit ist Cybersicherheit der entscheidende Erfolgsfaktor für die weitere Digitalisierung. Unternehmen und Behörden müssen jetzt verstärkt in die Absicherung ihrer Systeme investieren, um ihre digitale Souveränität nicht zu verlieren.“

Axel Deininger benennt die daraus erwachsenden Konsequenzen: „Wir sollten die Impulse aus der Corona-Krise nutzen, um die Cybersicherheit als Innovationsmotor zu sehen, und daher jetzt die notwendigen Schritte für eine sichere digitale Zukunft unternehmen.“

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