Beratung
Identity - und Access Management

Mit digitalen Identitäten effizient und sicher arbeiten

Elektronische Identitäten sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken und erleichtern Vieles. Aber wie kann sichergestellt werden, dass eine Person tatsächlich diejenige ist, die sie vorgibt zu sein? Und wie können die elektronischen Identitäten von Mitarbeitenden, Kund*innen und Webportalnutzenden sicher und effizient verwaltet werden?

Elektronische Identitäten sind die digitale Repräsentation einer „realen“ physischen Identität, über die Nutzer*innen beispielsweise Zugang zu Fachanwendungen und Fachverfahren oder Portalen bekommt. Außerdem können zum Beispiel Bestellungen, Rechnungen und Verwaltungsbescheide von Anwender*innen bequem digital signiert werden. Aber wie kann sichergestellt werden, dass ein Anwender tatsächlich derjenige ist, der er vorgibt zu sein?

Und wie können die elektronischen Identitäten von Mitarbeitenden, Kund*innen und Nutzer*innen von Unternehmens- und Behördenportalen sicher und effizient verwaltet werden? Und wie werden dabei rechtliche Regelungen wie die eIDAS-Verordnung und die EU-DSGVO konform umgesetzt? 

Mit langjähriger Expertise unterstützen wir Sie  bei folgenden Themen:

  • Management von digitalen Identitäten und Zugriffsrechten (IAM)
  • Single-Sign-On-Lösungen (SSO)
  • eIDAS-konforme Umsetzung elektronischer Transaktionen
  • Komfortable digitale Signaturlösungen / Digitalen Unterschriften bis hin zu qualifizierten Signaturen als verwaltungsweiter Service
  • Sichere Nutzer-Authentisierung an Webportalen
  • Verwaltung und Erzeugung von digitalen Zertifikaten mittels Public-Key-Infrastrukturen 
Für Ihren Erfolg haben wir ein umfassendes Leistungsangebot, ein passgenaues Lösungsportfolio und langjährige Praxiserfahrung.

Nicht zuletzt spielen rechtliche Regelungen eine große Rolle beim Umgang mit elektronischen Identitäten und Signaturen. Die eIDAS-Verordnung, die am 17. September 2014 in Kraft trat, schaffte EU-weit einheitliche Regelungen für ein „angemessenes Sicherheitsniveau bei elektronischen Identifizierungsmitteln und Vertrauensdiensten“. Die Verordnung ersetzt das bis 2016 geltende Signaturgesetz in Deutschland. Die Abkürzung eIDAS steht dabei für electronic IDentification, Authentication and trust Services. Unter anderem wurden hiermit ein Rechtsrahmen für elektronische Signaturen und Zeitstempel sowie für Zertifizierungsdienste für Website-Authentifizierung geschaffen. Es geht insbesondere um Regelungen, inwieweit in eine digitale Identität vertraut werden kann. Mit eIDAS-konformen Lösungen profitieren Sie nicht nur von den Vorteilen digitaler Prozesse, die vieles einfacher und schneller machen, sondern sind auch EU-weit technisch und juristisch auf der sicheren Seite. Im Behördenumfeld wird mit sicheren Authentisierungs- und Signaturlösungen auch die Grundlage gelegt, um die Digitalisierung der Verwaltung umzusetzen, wie es Onlinezugangsgesetz (OZG) und E-Government-Gesetz (EGovG) vorsehen.  

Unsere Expertise

Als jahrzehntelanger Anbieter und Betreiber von signaturgesetzkonformen Komponenten beraten Sie unsere Expert*innen zu passenden Lösungen gemäß der eIDAS-Verordnung. Dazu gehören beispielsweise Authentifizierungslösungen für die sichere Anmeldung von Nutzern bei Webportalen sowie komfortable elektronische Signaturen (z. B. digitale Unterschriften) und Zeitstempel, die den Arbeitsalltag erleichtern. secunet protect4use als eIDAS-konforme Authentisierungslösung für Webportale, die passgenau regulatorische Anforderungen wie auch die Zahlungsdiensterichtlinie PSD2, umsetzen kann und secunet Evidence als eIDAS-konforme Signaturlösung, gehören dazu.
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Ein Identitäts- und Zugangsmanagement (Identity and Access Management, kurz IAM) verschafft Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Zugriffsberechtigungen, die beispielsweise Mitarbeitende, Kund*innen und Lieferant*innen besitzen. Das hilft insbesondere auch dabei, diese effizient und sicher zu steuern und nachweislich gesetzliche Vorschriften wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU einzuhalten. Das sichert auch die Compliance. Missbräuchlicher Datenzugriff wird beispielsweise durch individuell zugeschnittene Mitarbeiterprofile sowie die unmittelbare Vergabe bzw. den Entzug von Berechtigungen unterbunden.

Die Benutzerkontensteuerung wird insgesamt vereinfacht und Zugriffsrechte können schnell und flexibel angepasst werden. Vom Eintritt bis zum Austritt eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin wird die gesamte Berechtigungshistorie dokumentiert und dessen digitale Identität und Zugänge zu Anwendungen bleiben transparent (Lifecycle-Management). Die Automatisierung verringert dabei den Administrationsaufwand und entlastet die IT. Mitunter wochenlange Prozesse bis Neuangestellte alle nötigen Zugriffe bekommen haben, werden beispielsweise vermieden – mit einem gut funktionierendem IAM sind neue Mitarbeiter*innen direkt arbeitsfähig. Darüber hinaus hilft ein Berechtigungsmanagement auch bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) im Behördenumfeld.

Wir beraten Sie beim Aufbau eines IAM und begleiten Sie dazu bei der Analyse, Konzeption, Produktauswahl, Konfiguration und Integration einer für Sie optimalen Lösung. Abhängig von den Anforderungen setzen wir auf etablierte Produkte verschiedener Anbieter oder OpenSource-Lösungen. Nicht zu vergessen sind dabei auch die Chancen von Self-Sovereign Identities (SSI)– das heißt, die dezentrale, nutzerorientierte Verwaltung von Identitäten – sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei IAM-Lösungen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen.

1. Überblick gewinnen

2. Flexible Reaktion auf Änderungen

3. Verringerter Administrationsaufwand

4. Beschleunigte Prozesse

5. Verhinderter Datenmissbrauch

6. Hilfe bei der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und Compliance-Ansprüche

7. EU-weit technisch und rechtlich sicher

Ein Sicherheits- und Komfortgewinn auf Anwenderseite bieten Single-Sign-On-Lösungen (SSO). Einmal sicher am Arbeitsplatz angemeldet, erfolgt die Authentifizierung der Nutzer*innen bei ihren verschiedenen Anwendungen automatisch. Mitarbeitende müssen sich damit keine Vielzahl an Login-Daten mehr merken. Dadurch minimiert sich das Risiko, dass zu einfache Passwörter gewählt werden oder diese gar offen am Arbeitsplatz herumliegen. Stattdessen erhöht ein komplexeres Masterpasswort die Sicherheit – bestenfalls in Kombination mit einem Sicherheitstoken oder einer Smartcard, die zusätzlich gesteckt werden muss (Zwei-Faktor-Authentisierung). 

Profitieren Sie von Komfort, erhöhen Sie Ihre Sicherheit, reduzieren Sie den Aufwand in der IT und alles mit einer einfachen Integration. Beim Aufbau und der Integration eines Single-Sign-On unterstützen wir Sie mit unserer langjährigen Praxiserfahrung und finden für Sie die passende Lösung.

Eine digitale Schlüsselverwaltung, auch Public-Key-Infrastruktur oder kurz PKI genannt, ermöglicht die Erzeugung und Verwaltung von Zertifikaten, die eingesetzt werden, um Nutzer*innen oder technische Komponenten (z. B. Maschinen) zu authentisieren. Auch kommen sie zum Einsatz, um Daten und Nachrichten zu signieren oder zu verschlüsseln. Hinter einem ID und Access Management steht also immer auch eine PKI, die Zertifikate als Identitätsbelege ausstellt. Unsere Expert*innen bieten ein umfangreiches Know-how aus zahlreichen PKI-Projekten unterschiedlicher Größenordnung in hoheitlichen Anwendungen wie auch der Industrie. Wir realisieren für Sie ganzheitliche Public-Key-Infrastrukturen, die passgenau auf kundenindividuelle Anforderungen zugeschnitten sind.

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