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secunet erhält Zuschlag für Biometrie Projekt des österreichischen Außenministeriums

[Essen, 24. Februar 2009] Die secunet Security Networks AG wird alle österreichischen Auslandsvertretungen mit Hard- und Software für biometrische Erfassungssysteme zur Beantragung eines EU-Visums ausstatten. Bei der Auftragsvergabe setzte sich secunet in einem Ausschreibungsverfahren des österreichischen Außenministeriums gegen internationalen Wettbewerb durch.

„Der Auftrag des österreichischen Außenministeriums ist eine weitere erstklassige Referenz auf europäischer Ebene für secunet“, kommentiert Dr. Rainer Baumgart, Vorstandsvorsitzender der secunet Security Networks AG. „Nach dem Visa Projekt für das Deutsche Auswärtige Amt und BIODEV II für die Europäische Union ist dies nun das dritte Projekt dieser Art. Es unterstreicht einmal mehr die hohe Lösungskompetenz und das Know-how, das secunet im Bereich Biometrie und hoheitliche Dokumente besitzt.“
Die Europäische Union bereitet aktuell ein zentrales Erfassungssystem für die Bearbeitung von EU-Visaanträgen vor. Alle EU-Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, ihre Auslandsvertretungen technisch so auszustatten, dass sie biometrische Merkmale aufzeichnen und mit einer zentralen Datenbank abgleichen können. secunet wird die Lösung für das österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten aufbauen.
Kernstück des österreichischen Erfassungssystems ist secunet biomiddle. Die standardorientierte Middleware ermöglicht den modularen Einsatz von biometrischen Komponenten sowie Ausweislesegeräten. Darüber hinaus stellt secunet die Applikationen bereit, die die Antragsdaten und die biometrischen Daten des Gesichts und der Fingerabdrücke aufnehmen. Die erforderlichen Geräte zur Aufnahme der Fingerabdrücke werden von Cross Match Technologies bereitgestellt.