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De-Mail Provider können sich nun von secunet prüfen lassen

[Essen, 15. Juli 2011] Anbieter für den Postfach- und Versanddienst De-Mail können sich nun von secunet prüfen lassen. Dazu hat das Unternehmen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine entsprechende Zulassung erhalten. Im Rahmen für das Akkreditierungsverfahren notwendige Testierungsverfahren überprüft secunet die Bereiche Interoperabilität und Funktionalität, die in der „Technischen Richtlinie TR 01201 De-Mail“ festgelegt sind.

secunet betreibt in Essen bereits seit längerem eine vom BSI anerkannte Prüfstelle für IT-Konformität von ePässen und Biometrie-Software. Das Labor ist gemäß den international geltenden Vorgaben für Prüflabore aufgebaut und erfüllt die Anforderungen der DIN EN ISO/IEC 17025. Nun wurde das Prüfgebiet um die Interoperabilität und Funktionalität der Angebote von De-Mail-Providern erweitert. Nach einer erfolgreichen Untersuchung stellt secunet einen Prüfbericht aus und übergibt diesen an einen für das De-Mail zertifizierten IT-Sicherheitsdienstleister. Anhand dieses Berichts entscheidet dieser, ob  dem Provider ein Testat ausgestellt werden kann, das für den Betrieb erforderlich ist.

Im Rahmen der Akkreditierung, für die das Testat notwendige Voraussetzung ist, müssen die De-Mail-Provider spezifische organisatorische und technische Maßnahmen nachweisen, um etwa unberechtigten internen oder externen Zugriff auf Informationen zu verhindern. Die Gewährleistung von Interoperabilität bedeutet, dass die De-Mail-Services technisch nahtlos mit den Diensten anderer De-Mail-Anbieter zusammenarbeiten müssen. Erst nach einem erfolgreichen Akkreditierungsverfahren und der darauf beruhenden Zulassung durch das BSI dürfen De-Mail-Provider ihre Dienste anbieten.