Sicherheit in der Fläche. Kontrolle aus der Mitte.


Hoher Digitalisierungsdruck trifft begrenzte Ressourcen
Die Digitalisierung vergrößert die Angriffsfläche in Industrie, Versorgungsnetzen und Behörden kontinuierlich. Immer mehr Systeme und Prozesse sind vernetzt – häufig außerhalb klassischer, zentraler Sicherheitsperimeter. Gleichzeitig fehlen vielerorts Fachkräfte, Zeit und Budget, um diese wachsende Komplexität wirksam abzusichern. Parallel verändern KI-gestützte Angriffe die Bedrohungslage: Sie werden schneller, skalierbarer und gezielter – 68 Prozent der Angriffe nutzen laut BSI bereits KI. Dadurch geraten auch kleinere, verteilte und bisher wenig beachtete Systeme zunehmend ins Visier. Besonders betroffen ist der IT/OT-Edge: Produktionsanlagen, Standorte und Steuerungssysteme sind oft weniger stark geschützt als zentrale Infrastrukturen und werden bevorzugt als Einstiegspunkt genutzt.
Für Betreiber kritischer Infrastrukturen entsteht daraus eine klare Herausforderung: Sie müssen Bedrohungen früh erkennen und gleichzeitig die Betriebsfähigkeit über alle verteilten Systeme hinweg sicherstellen.
Ein Systemansatz aus Edge-Plattform, Connectivity, Sensorik, Datenpipeline und Managed Detection & Response

Von der Erkennung zur Reaktionsfähigkeit
Moderne Cyberabwehr endet nicht bei Transparenz und Detektion. Entscheidend ist, ob Organisationen Bedrohungen nicht nur erkennen, sondern auch schnell und gezielt auf verteilte Infrastrukturen reagieren können. Genau dafür bündeln secunet, DCSO und Tenzir ihre Stärken: secunet edge schafft die sichere Basis vor Ort, Tenzir sorgt für kontrollierte Sicherheitsdatenströme und DCSO übernimmt die kontinuierliche Erkennung, Bewertung und Reaktion.
So entsteht ein Sicherheitsmodell für verteilte Infrastrukturen. Betreiber gewinnen Sichtbarkeit und Handlungsfähigkeit in der Fläche, ohne an jedem Standort eigenes Security-Personal vorhalten zu müssen. Sicherheitsleistungen lassen sich zentral bereitstellen und effizient skalieren. Die secunet edge-Plattform fungiert dabei als lokaler Vertrauensanker. Sie verbindet zentrale Steuerbarkeit mit robuster Ausführung vor Ort und unterstützt Analyse und Reaktion auch dann, wenn einzelne Systeme beeinträchtigt oder kompromittiert sind.

Zielgruppen und Einsatzfelder
Das gemeinsame Angebot richtet sich an Organisationen, die kritische Prozesse und sensible Daten in verteilten Umgebungen schützen müssen, ohne den Aufbau eigener umfangreicher Sicherheitskapazitäten voraussetzen zu können:
- Mittelständische Unternehmen mit mehreren Standorten oder Produktionsanlagen
- Betreiber kritischer Infrastrukturen (u. a. Energie, Wasser, Gesundheit, Verkehr)
- Behörden und hoheitliche Organisationen mit erhöhten Souveränitätsanforderungen
- Industrieunternehmen mit wachsendem IT/OT-Konvergenzprofil
- Service Provider, die Sicherheitsleistungen standardisiert in verteilten Kundenumgebungen betreiben wollen
- Organisationen mit vielen kleinen Außenstandorten, deren Sicherheitslage bisher nur schwer zentral erfassbar ist
Die gemeinsame Lösung auf Basis von secunet edge ist bereits im Feld und steht ab sofort für weitere Evaluierungen und Pilotierungen zur Verfügung. Interessierte Organisationen können über alle drei Partner Kontakt aufnehmen, um eine gemeinsame Bedarfsanalyse und einen strukturierten Einstieg in die Pilotierung zu vereinbaren.
"Effektive Cyberabwehr in der Fläche ist heute eine Gemeinschaftsaufgabe. Die DCSO bringt in dieses Konsortium das ein, was kein Produkt ersetzen kann: operative Schlagkraft, Threat Intelligence aus einer einzigartigen Community und die Brücke zu staatlichen Sicherheitsbehörden. Gemeinsam sind wir der erste Anbieter, der diesen kompletten Stack aus deutscher Hand liefert.“
„Sicherheitsdaten müssen dort verarbeitet werden, wo sie entstehen und von dort sicher und kontrolliert in die Analyse. Genau das ermöglichen unsere Pipelines: Sie machen secunet edge zur intelligenten Datenebene am Netzwerkrand und verbinden diese sicher mit der SOC-Kompetenz der DCSO.“
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