Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Automatisierte Grenzkontrolle mit biometrischen Kontrollspuren

secunet unterstützte das BSI und die Bundespolizei im Pilotprojekt EasyPASS beim Testen einer neuen und zukunftsweisenden Grenzkontrolltechnologie. Inhaber eines elektronischen Reisepasses können sich am Flughafen Frankfurt für dieses beschleunigte, biometriegestützte Verfahren entscheiden: In modernen Grenzkontrollschleusen wird das Gesicht des Passagiers mit dem im Reisepass gespeicherten Lichtbild verglichen. Stimmen die Daten überein und ergeben die Prüfungen keine Beanstandungen, öffnet sich die Schleuse und dem Reisenden wird der Grenzübertritt gewährt. Die Vorteile dieses Prozesses liegen auf der Hand: Die Wartezeiten an den Grenzkontrollstellen verkürzen sich und der Passagierdurchsatz ist höher.

Anders als ähnliche Projekte verfolgt EasyPASS einen modularen und standardorientierten Ansatz: Technische Komponenten, die zur Grenzkontrolle erforderlich sind, können jederzeit flexibel ausgetauscht und das Gesamtsystem um neue Komponenten ergänzt werden. Im Auftrag des BSI übernimmt secunet die Planung, Umsetzung und Auswertung des Pilotprojektes und liefert die Softwareplattform secunet biomiddle. Hierzu gehört auch die Integration des Gesamtsystems bestehend aus Personenschleusen, Dokumentenprüfgeräten, Biometriekomponenten und der Kontrollanwendung für den  Grenzbeamten.
Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotbetriebes wird EasyPASS nun von der Bundespolizei als reguläres Grenzkontrollverfahren weitergeführt.

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