Vom sicheren Internetzugang zum sicheren Endpoint

Ein Arbeitsplatz ohne Verbindung zum Internet ist heute undenkbar. Doch ungesicherte Internetzugänge und E- Mails bilden immer noch das größte Einfallstor für Schadsoftware. So gelangt zum Beispiel Ransomware in den meisten Fällen beim Surfen oder versteckt in E-Mail-Anhängen auf den Rechner und ins Netzwerk. Virenscanner und Firewalls können hier zwar auf technischer Ebene den Schutz erhöhen, aber das Verhalten des Anwenders in der Gefahrenzone Internet bleibt unkontrollierbar.

Ein Internetzugang mit Restriktionen oder nur von speziellen, vom internen Netzwerk abgekoppelten PCs  wäre die Lösung – doch die Anforderungen an den modernen Arbeitsplatz sind andere: Komfortables, sicheres und effektives Arbeiten soll möglich sein, immer und überall, mit allen Applikationen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat zum Schutz vor Angriffen aus dem Internet das ‚Remote-Controlled Browser System’, kurz ReCoBS, entwickelt. Dabei wird der Internetbrowser nicht auf dem schützenswerten, lokalen System ausgeführt, sondern in einem Quarantäne-System, das außerhalb des sensiblen Netzwerkbereichs implementiert ist. Zwischen dem sensiblen Arbeitsplatz und dem Quarantäne-System werden über eine sichere Datenschleuse lediglich Bild- und Tondaten übertragen, so dass das Ausnutzen von Schwachstellen, das Einnisten von Schadsoftware oder der unbemerkte Datenabfluss wirkungsvoll unterbunden werden.

Auf dieser Basis hat secunet eine intelligente IT-Sicherheitslösung für Organisationen mit erhöhtem Schutzbedarf realisiert - den secunet safe surfer.