secunet startet erfolgreich in das Jahr 2005: Zweistelliges profitables Wachstum im ersten Quartal

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secunet Security Networks AG hat im ersten Quartal 2005 die Umsatzerlöse von 4,3 Mio. im Vorjahr auf 7,5 Mio. Euro gesteigert und damit einen Zuwachs um 74% gegenüber dem Vorjahr erzielt. Diese Umsatzsteigerung ist auf Akquisitionseffekte und organisches Wachstum zurückzuführen. Ohne den Akquisitionseffekt aus dem Kauf der Secartis AG im April 2004 ergibt sich für secunet eine organische Wachstumsrate von knapp 30%.

„Mit unserem Angebot konzentrieren wir uns auf den Markt für IT-Hochsicherheit und decken insbesondere die spezifischen Bedürfnisse von deutschen und internationalen Behörden und Organisationen ab“, kommentiert Dr. Rainer Baumgart, Vorstands-vorsitzender der secunet Security Networks AG. „Die Anerkennung unseres besonderen Know-hows im Markt und die nachhaltig hohe Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von secunet bestätigen uns in dieser strategischen Orientierung“.

Erstmalig seit der Gründung hat secunet das erste Quartal mit einem Gewinn abgeschlossen. Der Quartalsüberschuss nach Steuern beträgt 0,4 Mio. Euro, der Gewinn pro Aktie beläuft sich damit auf 0,06 Euro. Damit gewinnt die Trendwende in der Ergebnisentwicklung, die mit dem 3. Quartal 2004 begonnen hatte, an Nachhaltigkeit. Zu dem positiven Ergebnis tragen drei Effekte bei: erstens die gute Auslastung der Kapazitäten, zweitens der vermehrte Umsatz mit Lizenzen und drittens die im Verhältnis zum Umsatz unterproportionale Steigerung der variablen Aufwendungen.

So ist der Personalaufwand um rund 37% von knapp 3,0 Mio. Euro im vergangenen Jahr auf 4,0 Mio. Euro im ersten Quartal 2005 gestiegen. Die Zunahme ist im Wesentlichen auf den Zuwachs an Personal infolge des Erwerbs der Secartis AG zurückzuführen. Die Mitarbeiter-zahl stieg von 172 per 31. März 2004 auf 206 zum Ende des ersten Quartals 2005. Abschreibungen und sonstiger betrieblicher Aufwand haben nur unterproportional zum Umsatz zugenommen. Überproportional gestiegen ist allein der Materialaufwand, der von 0,9 Mio. Euro im Vorjahr um rund 124% auf 2,0 Mio. Euro im laufenden Jahr zunahm. Dies ist durch die Struktur der Projekte bei secunet bedingt.

Aufgrund der Auflösung von Rückstellungen für nachlaufende Kosten aus dem Geschäftsjahr 2004 habe die sonstigen betrieblichen Erträge der secunet Security Networks AG gegenüber dem Vorjahreszeitraum stark zugenommen.

Per Saldo hat secunet im ersten Quartal 2005 ein positives operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 0,8 Mio. Euro erwirtschaftet. Dies bedeutet eine Trend-wende gegenüber dem Vorjahr, in dem noch ein Ergebnis von -0,6 Mio. Euro realisiert wurde. Nach Einrechnung des Finanzergebnisses (+0,04 Mio. Euro bzw. +5% gegenüber dem Vorjahr) ergibt sich ein positives Ergebnis vor Steuern von 0,9 Mio. Euro nach -0,5 Mio. Euro im Vorjahr. Der Quartalsüberschuss (nach Steuern) beträgt 0,4 Mio. Euro. Der Gewinn pro Aktie beläuft sich auf 0,06 Euro.

„Die positive Ergebnisentwicklung ist insbesondere als Erfolg unserer dauerhaften Anstrengungen zur Prozessoptimierung und Kostendisziplin zu sehen“, erläutert Dr. Rainer Baumgart. „Wir werden auch weiterhin an dieser Politik festhalten – im Interesse unserer Mitarbeiter und Aktionäre.“

Optimistisch für die Zukunft stimmt der hohe Auftragsbestand zum Ende des ersten Quartals: Aufträge für gut 14,7 Mio. Euro, das sind 88% mehr als im Vorjahr (7,8 Mio. Euro), stehen in den Büchern. Auch für die kommenden Monate rechnet das Management mit einer starken Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von secunet und mit einer positiven Geschäftsentwicklung.


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