secunet Security Networks AG veröffentlicht 9-Monats-Bericht 2013

Der secunet-Konzern erwirtschaftete von Januar bis September 2013 Umsatzerlöse in Höhe von 41,3 Mio. Euro und liegt damit auf Vorjahresniveau (41,4 Mio. Euro). Ursächlich für diese Entwicklung sind zeitliche Verschiebungen im Abschluss von Großprojekten.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des secunet-Konzerns betrug für die ersten neun Monate 2013 -0,04 Mio. Euro (Vorjahr 0,8 Mio. Euro). Das Periodenergebnis nach Steuern betrug -0,1 Mio. Euro für Januar bis September 2013 nach 0,4 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie für die ersten neun Monate des Jahres betrug entsprechend -0,02 Euro nach 0,06 Euro im Vorjahr.

„Das dritte Quartal 2012 hatte ein Rekordergebnis – insoweit ist der Vergleich mit dem laufenden Jahr zu relativieren“, kommentiert Dr. Rainer Baumgart, Vorstandsvorsitzender der secunet Security Networks AG. „Mit Blick auf das Gesamtjahr ist zudem zu beachten, dass das vierte Quartal traditionell wesentlich zu Umsatz und EBIT beiträgt.“

Auch im laufenden Geschäftsjahr wird das vierte Quartal maßgeblich zur Erreichung der Jahresziele beitragen. Allerdings sind für das kommende vierte Quartal 2013 eingeplante Großprojekte durch die Kunden verschoben worden. Daher hat der Vorstand bereits die Prognose für das Jahr 2013 korrigiert: Es werden Umsatzerlöse um 64 Mio. Euro bei einem EBIT um 4 Mio. Euro erwartet. “Die kurzfristige Belastung durch die Verschiebung von Großprojekten ist für secunet deutlich spürbar“, so Dr. Rainer Baumgart.

Zum 30. September 2013 betrug der Auftragsbestand des secunet-Konzerns nach IFRS 39,9 Mio. Euro nach 44,0 Mio. Euro im Vorjahr. Nicht im Auftragsbestand erfasst sind zu erwartende Bestellungen aus bestehenden Rahmenverträgen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion um Informationssicherheit erwartet die Gesellschaft eine steigende Nachfrage nach IT- Sicherheit und  Hochsicherheit.

„Unsere Hochsicherheitsprodukte sind unverändert sehr gefragt. Wachsende Erfolge erzielen wir zudem in angrenzenden Bereichen, wie der automatisierten Grenzkontrolle“, ergänzt Dr. Rainer Baumgart. „Wir sind auch in verschiedenen strategischen Großprojekten mit langfristigen Wirkungen engagiert: Daher bleibt unsere mittel- bis langfristige Perspektive optimistisch.“


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