secunet zum Halbjahr 2005: Umsatz und Gewinn wachsen nachhaltig

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secunet hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um gut 56% von 10,5 Mio. Euro auf 16,4 Mio. Euro gesteigert. Aus eigener Kraft, also ohne die Akquisition der im vergangenen Jahr erworbenen Secartis AG, die erst ab April 2004 in den Konzernkonsolidierungskreis einbezogen wurde, sind die Umsatzerlöse um über 36% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Im zweiten Quartal allein betrug das organische Wachstum mehr als 43%.

Die positive Umsatzentwicklung wird von einer nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität begleitet. So hat secunet das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 (-1,2 Mio. Euro) im laufenden Jahr auf +1,6 Mio. Euro verbessert. Damit realisierte secunet im ersten Halbjahr eine EBIT-Marge von 9,8%. Auf Quartalsbasis wurde nach einem EBIT von -0,7 Mio. Euro im Vorjahr eine Steigerung auf +0,8 Mio. Euro in Q2 2005 erreicht. Die EBIT-Marge im zweiten Quartal 2005 betrug 8,7%. Der Gewinn pro Aktie beläuft sich auf 0,09 Euro für das zweite Quartal, auf das erste Halbjahr gerechnet erwirtschaftete secunet einen Gewinn pro Aktie von 0,16 Euro im Vergleich zu -0,12 Euro im Vorjahr.

„secunet erwirtschaftet seit nunmehr einem Jahr stetig steigende Umsätze und realisiert dabei ein positives Ergebnis“, kommentiert Dr. Rainer Baumgart, Vorstandsvorsitzender der secunet Security Networks AG. „Die Konsolidierungsstrategie der letzten Jahre trägt jetzt nachhaltig Früchte.“

Wie bereits im ersten Quartal 2005 tragen zu dem positiven Ergebnis drei Effekte bei: erstens die gute Auslastung der Kapazitäten, zweitens der vermehrte Umsatz mit Lizenzen und drittens die im Verhältnis zum Umsatz unterproportionale Steigerung der variablen Aufwandspositionen.

Der Personalaufwand ist um gut 23% von rund 6,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 8,3 Mio. Euro im laufenden Jahr gestiegen. In Q2 betrug die Zunahme der Personalkosten knapp 13%. Die Zahl der Mitarbeiter ist mit 207 per 30 Juni 2005 gegenüber dem 30. Juni 2004 (211) nahezu unverändert. Hauptgrund für die Zunahme der Personalkosten ist der Erwerb der Secartis AG im Jahr 2004. Abschreibungen und sonstiger betrieblicher Aufwand haben ebenfalls unterproportional zum Umsatz zugenommen. Stark gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist der Materialaufwand, der von 2,2 Mio. Euro im Vorjahr um rund 87% auf knapp 4,2 Mio. Euro im laufenden Jahr zunahm. Dies ist durch die Struktur der Projekte bei secunet bedingt.

Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Erträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist weiterhin mit der Auflösung von Rückstellungen für nachlaufende Kosten aus dem Geschäftsjahr 2004 zu erklären. Ein Großteil dieser betrieblichen Erträge entfiel bereits auf das erste Quartal 2005.

Das Ergebnis vor Steuern für das erste Halbjahr 2005 ist nach -1,2 Mio. Euro im Vorjahr nunmehr mit +1,7 Mio. Euro deutlich positiv. Auch im zweiten Quartal 2005 wurde ein positiver Ergebnisbeitrag in Höhe von 0,8 Mio. Euro erzielt. Das Halbjahresergebnis steigt von -0,8 Mio. Euro auf +1,0 Mio. Euro. Der Quartalsüberschuss (nach Steuern) beträgt 0,6 Mio. Euro.

Mit seinem umfassenden und tiefgehenden Know-how sowie Entwicklungen an der Spitze des technologischen Fortschritts ist secunet am Markt für IT-Hochsicherheit ein anerkannter Partner. Sowohl im Beratungsbereich als auch bei den Lösungen besteht eine andauernd hohe Nachfrage. Der Auftragsbestand von secunet beläuft sich zum 30. Juni 2005 auf rund 24 Mio. Euro. Das ist gegenüber dem Vorjahreswert von 16,3 Mio. Euro eine Steigerung um 47%. Auch der Auftragsbestand zum 31. März 2005 (14,7 Mio. Euro) wurde deutlich überschritten.

Die guten Ergebnisse des ersten Halbjahres 2005, der hohe Auftragsbestand und die anhaltend starke Nachfrage nach IT-Hochsicherheit erlauben eine weiterhin optimistische Einschätzung der Zukunft. Der Vorstand der secunet Security Networks AG hält daher an der Prognose eines Umsatzes von 37 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von mehr als 7% für das Geschäftsjahr 2005 fest.


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