secunet im ersten Quartal 2007: Rückkehr auf den Wachstumspfad

Der secunet Konzern hat im ersten Quartal 2007 ein deutliches Umsatzwachstum erwirtschaftet. Mit einem Konzernumsatz von 8,1 Mio. Euro hat secunet das bisher umsatzstärkste Q1 in der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Der Umsatz im Vorjahr wurde um 21 % übertroffen. Ursächlich hierfür ist eine stärkere Nachfrage in allen Bereichen. Deutlich gegenüber dem Vorjahr zugenommen haben die Beschaffungsaktivitäten staatlicher Kunden: Im Q1-2006 waren diese durch eine Haushaltssperre stark eingeschränkt.

Auf der Kostenseite bleibt secunet schlank. Bedingt durch die gestiegenen Lieferungen sind die Materialkosten um 13 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Zunahme des Personalbestandes (227 Mitarbeiter zum Quartalsende, + 4 % gegenüber Vorjahr) schlägt sich in einer Steigerung der Personalkosten um 9 % gegenüber Q1-2006 nieder. Die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben jeweils um 9 % zugenommen. In der Summe sind die Hauptkostenpositionen gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. Euro gestiegen. Gegenüber dem ersten Quartal 2006 sind weniger Rückstellungen erfolgswirksam aufgelöst worden: Demzufolge nahmen die sonstigen betrieblichen Erträge um 0,4 Mio. Euro ab.

Das erste Quartal 2007 hat secunet wieder profitabel abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug 0,1 Mio. Euro nach  0,1 Mio. Euro im Vorjahr. Nach Finanzergebnis und Steuern erzielte secunet einen Quartalsüberschuss in Höhe von 0,1 Mio. Euro nach  0,03 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis pro Aktie betrug 0,01 Euro (Vorjahr 0,00 Euro).

Die verbesserte Ergebnissituation schlägt sich auch im Cashflow nieder, durch die Tantiemeauszahlung sowie die Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten im ersten Quartal 2007 wird dieser jedoch negativ: Nach  4,0 Mio. Euro im Vorjahr beträgt der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit im Q1-2007  2,2 Mio. Euro.

Die Neustrukturierung der Unternehmensorganisation von secunet ist im ersten Quartal 2007 operativ umgesetzt worden. Die Unternehmensbereiche „Public Sector“ (hauptsächlich staatliche Kunden: Geschäftsbereiche „Hochsicherheit“ und „Government“) und „Private Sector“ (Kunden aus der privaten Wirtschaft, Geschäftsbereiche „Business Security“ und „Automotive“) erlauben es fokussiert, differenziert und bedarfsorientiert auf die verschiedenen Kundengruppen einzugehen. Erste Erfolge der Umstrukturierung im Vertrieb sind spürbar, hinzu kommen die Auswirkungen der vertrieblichen Anstrengungen aus dem vergangenen Jahr: Der Auftragsbestand stieg zum 31. März 2007 auf 21,5 Mio. Euro, ein Plus von 26 % gegenüber dem Vorjahr.

„Wir sind mit der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal sehr zufrieden“, so Dr. Rainer Baumgart, Vorstandsvorsitzender der secunet Security Networks AG.

„Die vollen Auftragsbücher, der hohe Aktivitätsgrad und die gute Konjunktur stimmen uns zuversichtlich, dass diese Entwicklung anhält und wir an das sehr erfolgreiche Jahr 2005 aufschließen können.“

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