secunet AG: 3-Monats-Berichts 2006 - Positive Aussichten trotz saisonalem Ergebnisrückgang

Der secunet Konzern hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2006 einen Umsatz von rund 6,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres, in dem rund 7,5 Mio. Euro Umsatz erzielt wurden, reduzierte sich der Umsatz um 11%. Ursächlich für diese Entwicklung sind normale branchenspezifische und saisonale Schwankungen. Diese Schwankungen sind im wesentlichen bedingt durch die zeitliche Verschiebung von Projektabschnitten, meist auf Kundenwunsch, und durch das zurückhaltende Beschaffungsverhalten öffentlicher Stellen, die noch auf Basis eines vorläufigen Haushalts wirtschaften.

secunet hat durch sein Geschäftsmodell und seine Kundenstruktur schon immer ein saisonal geprägtes Umsatzmuster", so Dr. Rainer Baumgart, Vorstandsvorsitzender der secunet Security Networks AG. „Die Rekordergebnisse des Vorjahres waren auch ohne diese Effekte schwer zu übertreffen."

Der Ertrag von secunet ist stark geprägt durch den hohen Fixkostenanteil auf der Aufwandsseite. Die Hauptkostenpositionen Personal, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sind gegenüber dem ersten Quartal 2005 kaum verändert (Q1 2006 in Summe rund 6,0 Mio. Euro, Vorjahr 5,8 Mio. Euro). Lediglich die Materialkosten haben stark von 2,0 Mio. Euro im Vorjahr auf 1,6 Mio. Euro im laufenden Jahr abgenommen. Hier wirkt sich die vorübergehende Abnahme des Umsatzes in SINA-Projekten direkt aus.

Der Rückgang der Umsatzerlöse bei gleichzeitig unveränderten Kosten führt zu einer proportionalen Reduktion des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern: Das EBIT beträgt nach 0,8 Mio. Euro im Vorjahr im ersten Quartal 2006 -0,1 Mio. Euro. Das Periodenergebnis zum Abschluss des ersten Quartals beträgt -0,03 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie beträgt damit 0,00 Euro im Vergleich zu 0,06 Euro im ersten Quartal 2005.

Sowohl durch das negative Ergebnis des ersten Quartals als auch durch die Auszahlung der variablen Gehaltsanteile für das Jahr 2005 ergibt sich für das erste Quartal ein Cashflow in Höhe von -4,0 Mio. Euro (Vorjahr -1,2 Mio. Euro).

secunet hat das erste Quartal für umfassende Investitionen in die Zukunft und in den Ausbau der Marktposition genutzt. So wurden intensive Anstrengungen für die Teilnahme an großen IT-Infrastrukturprojekten unternommen. Hierzu zählt insbesondere die Einführung der IT-Infrastruktur für die elektronische Gesundheitskarte in Deutschland. Außerdem wurden durch den Abschluss eines Reseller-Vertrags mit Computacenter die potenziellen Vertriebskapazitäten für SINA in Deutschland ausgeweitet. Des weiteren strebt secunet eine Ausweitung seiner Produktpalette an, erste Erfolge auf diesem Weg wurden mit secunet Tridentity erzielt.

Behörden, internationalen Organisationen und Unternehmen haben auch weiterhin einen hohen Bedarf nach IT-Hochsicherheit. Die hohe Nachfrage kommt im Auftragsbestand von secunet zum Ausdruck: Per 31. März 2006 betrug dieser rund 17,1 Mio. Euro (+16% gegenüber Q1 2005 und +20% gegenüber 31. Dezember 2005).

„Als Spezialist für Hochsicherheit besetzen wir auf dem Wachstumsmarkt IT-Sicherheit eine starke Wettbewerbsposition", so Dr. Baumgart. „Dies und der hohe Auftragsbestand machen uns sehr zuversichtlich, unsere Erwartungen an das Gesamtjahr 2006 zu erfüllen."

 

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