secunet nach dem dritten Quartal 2008: Starkes Umsatzwachstum, hoher Auftragsbestand

Der Konzernumsatz der secunet Security Networks AG stieg von 27,1 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2007 um 22 % auf 33,2 Mio. Euro im laufenden Jahr. Hauptwachstumsträger ist weiterhin der Geschäftsbereich Hochsicherheit, der die Hochsicherheitstechnologie SINA anbietet. Hier stieg der Umsatz um 60 % gegenüber dem Vorjahr.
Die Aufwandspositionen haben sich gegenüber den ersten neun Monaten 2007 unterschiedlich entwickelt. Die Abschreibungen haben um 4 % abgenommen. Der Personalaufwand ist mit 6 % unterproportional zum Umsatz gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben in den ersten neun Monaten 2008 um 18 % gegenüber dem Vorjahr zugelegt, hauptsächlich infolge der Zunahme der vertrieblichen Aktivitäten. Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen ist in den ersten neun Monaten 2008 gegenüber dem Vorjahr um 73 % deutlich gestiegen Diese Aufwandsposition wird zum einen durch die Hardware-Lieferungen im Zusammenhang mit dem wachsenden SINA-Geschäft beeinflusst. Zum anderen fließen Aufwendungen für Fremdleistungen ein, da secunet zum Ausgleich von Kapazitätsspitzen und zum Ausgleich für Mitarbeiter aus dem produktiven Bereich, die in der Projektvorbereitung gebunden sind, auf Leistungen Dritter zurück greift.
Insgesamt sind die Aufwendungen im secunet-Konzern von 26,7 Mio. Euro im Zeitraum Januar-September 2007 auf 33,6 Mio. Euro im laufenden Jahr um 26 % überproportional zum Umsatz gestiegen. Als Folge ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in den ersten neun Monaten 2008 gegenüber dem Vorjahr rückläufig: nach 1,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum wurden im laufenden Jahr 0,3 Mio. Euro erzielt, eine Abnahme um 68 %. Nach Steuern beträgt der Periodenüberschuss für die ersten neun Monate 2008 0,55 Mio. Euro nach 0,52 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie bleibt mit 0,08 Euro unverändert.
Der Cashflow aus operativer Tätigkeit ist aufgrund der Abnahme der Rückstellungen und Verbindlichkeiten sowie des Forderungsaufbau in den ersten neun Monaten negativ. Die Cashflows aus der Investitionstätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit wirken sich nur gering aus. Insgesamt nahm der Zahlungsmittelbestand im secunet-Konzern in den ersten neun Monaten 2008 um 3,4 Mio. Euro ab, gegenüber einer Reduktion um 4,0 Mio. Euro im Vorjahr.
Bei weiterhin hoher Kapazitätsauslastung, die sich in den Umsatzzahlen ausdrückt, ist der Auftragsbestand kräftig gestiegen: Zum 30. September 2008 betrug er 22,2 Mio. Euro, ein Plus von 18 % gegenüber dem Stand per Ende Juni 2008.
„Wir sind in diesem Jahr mit der Umsetzung mehrerer großer IT-Sicherheitsprojekte beauftragt worden und sichern dadurch unser langfristiges Umsatzwachstum ab“, kommentiert Dr. Rainer Baumgart, Vorstandsvorsitzender der secunet Security Networks AG. „Die hohen Aufwendungen für den erfolgreichen Vertrieb und die Vorbereitung von diesen wichtigen Projekten belasten zwar das laufende Geschäftsjahr, werden sich aber in Zukunft auszahlen.“
Auf der Grundlage der Geschäftsentwicklung nach den ersten neun Monaten 2008 bekräftigt der Vorstand der secunet Security Networks AG seinen Ausblick einer zweistelligen Steigerung gegenüber dem Vorjahr für den Umsatz. Das Jahresergebnis wird – wie in den Vorjahren – stark vom Verlauf des vierten Quartals 2008 bestimmt.


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