Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu Besuch bei secunet

Presse

Digitaler Wandel ist ohne die erforderliche IT-Sicherheit nicht möglich. Bei ihrem Besuch in Essen informierte sich die Ministerpräsidentin vor Ort, wie hochwertige IT-Sicherheit im Herzen von Nordrhein-Westfalen entwickelt wird.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: „Die Fragen nach sicheren IT-Systemen in einer digitalisierten Industrie sind von enormer Bedeutung. secunet bietet darauf Antworten und praktische Lösungen. Die hier im Ruhrgebiet entwickelten IT Sicherheitslösungen sind führend und werden weltweit nachgefragt.“

Moderne Arbeitswelten benötigen vertrauenswürdige Sicherheitslösungen wie zum Beispiel SINA. SINA steht Synonym für das erfolgreichste deutsche Verschlüsselungssystem, das secunet bereits seit 1999 gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik fortlaufend entwickelt. Die unterschiedlichen Komponenten ermöglichen eine vertrauenswürdige Bearbeitung, Speicherung, Übertragung und Nachweisführung sensibler Daten bis hin zu Verschlusssachen der höchsten Geheimhaltungsstufen.

Ein Schwerpunkt im Gespräch mit der Ministerpräsidentin war das Thema Cybersicherheit für kritische Infrastrukturen (KRITIS). Ein Ausfall oder eine Beeinträchtigung zum Beispiel von regionalen Wasserversorgern, Kraftwerksbetreibern und der Energiewirtschaft, kann erhebliche Auswirkungen auf das staatliche Gemeinwesen und die Bevölkerung nach sich ziehen. Da KRITIS heute in hohem Maße durch Informations- und Kommunikationstechnologien gesteuert und kontrolliert werden, gilt es, die IT-Netze vor gezielten Cyber-Angriffen (Hackerangriff, Cyberterrorismus, Industriespionage) zu schützen. secunet Lösungen tragen bereits heute dazu bei, dass kritische Infrastrukturen sicher sind.

Bei ihrem Rundgang durch den Standort Essen erhielt Ministerpräsidentin Kraft auch einen Einblick in den Bereich „Managed Security Services“ (MSS). Aufgrund der zunehmenden Komplexität von IT-Infrastrukturen und der Vielfältigkeit sowie Intensität aktueller Angriffe, sind Unternehmen kaum noch selbst in der Lage, dauerhaft ein angemessenes Sicherheitsniveau bereitzustellen. Im MSS-Kontrollzentrum werden IT-Infrastrukturen von Kunden rund um die Uhr überwacht. Unregelmäßigkeiten und Angriffe werden frühzeitig erkannt, Gegenmaßnahmen umgehend ergriffen.

An der letzten Station bei ihrem Besuch informierte sich die Ministerpräsidentin über die neueste Generation des secunet easygates – einer automatisierten Grenzkontrolllösung, wie sie auch bereits an den fünf größten Flughäfen Deutschlands im Projekt EasyPASS eingesetzt wird. Reisende profitieren durch die easygates von einem unkomplizierten und zügigen Grenzkontrollprozess während die Grenzkontrollbeamten entlastet werden und sich auf Reisende konzentrieren können, bei denen weitere Überprüfungen notwendig sind. Diese Systeme sind ein gutes Beispiel dafür, wie eng IT-Sicherheit in der digitalen Welt mit Sicherheit in der realen Welt verknüpft ist.


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