PKI-Lösung von secunet erfüllt Smart Meter Anforderungen des BSI

In den Energienetzen der Zukunft messen Smart Meter – intelligente Messsysteme – den Energieverbrauch und senden die Informationen verschlüsselt an den Energieversorger. Darüber hinaus sollen über diese Infrastruktur auch neue Anwendungsfälle möglich werden, wie zum Beispiel dynamische Tarife. Damit die sichere Kommunikation und Authentizität des Smart Meter Gateways und der Marktteilnehmer gewährleistet ist, werden Zertifikate eingesetzt. Für die Erzeugung, Nutzung und Verwaltung der Zertifikate ist eine Public Key-Infrastruktur (PKI) erforderlich.

Für die Umsetzung der Smart Metering Lösungen in Deutschland muss gemäß der zugehörigen BSI-Richtlinie TR-03109 eine speziell profilierte PKI eingesetzt werden. Die technischen und organisatorischen Anforderungen zur Umsetzung der CA (Certification Authority) sind vom BSI vorgegeben. Den Vertrauensanker in der Infrastruktur bildet eine Root-CA, die vom BSI bereitgestellt wird. Darunter werden Sub-CAs aufgebaut, welche die Ausgabe und Verwaltung der Zertifikate an die Marktteilnehmer – Energieversorger, Netzbetreiber und Smart Meter Gateways – steuern.

secunet hat die entsprechenden Anforderungen der Richtlinie und der zugehörigen Certificate Policy in der eigenen PKI umgesetzt und den Einsatz als Sub-CA unter der vom BSI verantworteten Smart Meter Beta-Root-CA jetzt erfolgreich getestet. Damit ist der Weg frei für den Rollout der geplanten Smart Metering Lösungen der Energieversorger mit der secunet PKI.

Betreiber von Smart Meter Gateway Administrator Lösungen können die PKI damit als Sub-CA nutzen, um Zertifikate für Smart Meter Gateways (einschließlich Gütesiegelzertifikat) sowie für externe Marktteilnehmer zu erstellen und verwalten. Zusätzlich eignet sich die PKI auch für Zertifikate im Bereich Home Area Network (HAN).


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