Die ganzheitliche Sicht auf eIDs: Für weltweite Interoperabilität, höhere Sicherheit und modernere Prozesse

Elektronische Identitätsdokumente (eIDs) enthalten neben den persönlichen Daten auch biometrische Informationen des Inhabers, gängig sind hier das biometrische Gesichtsbild und die Fingerabdrücke. Für die spätere erfolgreiche Nutzung müssen die biometrischen Daten qualitativ hochwertig erfasst und mit der Speicherung auf dem Chip durch digitale Zertifikate geschützt werden. Dies ist in internationalen Richtlinien geregelt. Nur so sind die Daten sicher vor Manipulation oder Verfälschung und ein Zugriff ist ausschließlich durch autorisierte Stellen möglich.

Die Ergänzung der etablierten optischen Sicherheitsmerkmale durch die elektronische Komponente hat zu einem deutlich höheren Niveau an Dokumentensicherheit und Identitätsschutz geführt. Und nicht nur das: Durch Nutzung der elektronischen Daten können unterschiedliche Anwendungen wie die polizeiliche Identitätsfeststellung oder die Grenzkontrolle automatisiert bzw. „mobilisiert“ werden. Insgesamt werden Prozesse einfacher, sicherer und schneller.

Grundvoraussetzung für die Prüfung der über 500 Millionen im Umlauf befindlichen ePässe an internationalen Grenzen ist die Interoperabilität von eIDs und Lesegeräten. Dies gilt ebenso für die Nutzung von nationalen elektronischen Identitätsdokumenten in e-Government- und Zugangskontrollanwendungen.

Umfassendes Know-how für die gesamte eID-Prozesskette
Kaum jemand kennt sich mit eIDs so gut aus wie wir: Unsere Fachleute haben die Standardisierung von eIDs sowohl aus Dokumenten- wie auch aus Anwendungssicht von Anfang an mit begleitet und geprägt. Unser Know-how gründet auf der aktiven Mitarbeit in Standardisierungsgremien, der Definition einer Vielzahl global gültiger Spezifikationen und der technischen Leitung zahlreicher internationaler Interoperabilitätstests. Wir wirken auch heute noch maßgeblich an einer Vielzahl Technischer Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), sowie an weiteren nationalen und internationalen Standards mit.