Die Verschlüsselung von Datenverbindungen kann auf Netzwerkschicht (Layer) 2 oder 3 des ISO/OSI-Schichtenmodells erfolgen. SINA L2 Boxen eignen sich besonders für die schnelle und sichere Übertragung großer Datenmengen, wie zum Beispiel bei einer Spiegelung von Rechenzentren, da sie keinen Overhead produzieren und somit höchste Sicherheit und volle Performance bei minimaler Latenzzeit bieten. Sie werden deshalb auch bevorzugt bei zeitkritischen Anwendungen und stark ausgelasteten Verbindungen eingesetzt.

Die Layer 2-Verschlüsselung erfolgt protokollunabhängig. Die Verschlüsselung auf Layer 3 hingegen ist protokollabhängig (IP-basiert) und somit flexibler in der Geräteauswahl. So können auf Layer 3 komplexere Umgebungen abgebildet werden. Die Konfiguration von Sicherheitsbeziehungen mit Gateways, festen und mobilen Clients ist möglich. Verschlüsselungen auf beiden Layern können mit SINA als Punkt-zu-Punkt-, Punkt-zu-Multipunkt- und Multipunkt-zu-Multipunkt-Verbindungen umgesetzt werden. Sie ergänzen und sichern damit hervorragend bestehende Netzinfrastrukturen.

Ihr individueller Einsatzbereich - in Berhörden oder Unternehmen - ist entscheidend für die Auswahl der passenden Verschlüsselung.

Im Gegensatz zur SINA Box ist das SINA One Way keine Kryptokomponente, sondern ein Schwarz/Rot-Gateway. Es besteht aus einer Datendiode und zwei als Transferrechner eingesetzten peripheren Proxies. Das SINA One Way realisiert ausschließlich in einer Richtung verlaufende Datentransfers von einem offenen oder niedrig eingestuften "schwarzen" Quellnetz in ein höher eingestuftes "rotes" Zielnetz. Das System ermöglicht somit beispielsweise den Transfer offener, im Internet recherchierter Daten in ein GEHEIM-Netz.