Bremsen mit Schutzschild


Aktuelle Fahrzeugmodelle werden bisweilen als „Computer auf Rädern“ bezeichnet – kein Wunder, denn der Anteil verbauter Elektronik sowie auch der Grad der Vernetzung der Bordsysteme haben sich in den letzten Jahren immer weiter erhöht. Betrachtet man die aktuellen Trends der Automobilbranche wie die fortschreitende Digitalisierung, Elektromobilität und automatisiertes bzw. später autonomes Fahren, wird schnell deutlich, dass sich diese Entwicklung nicht nur fortsetzen, sondern weiter beschleunigen wird. Und damit rückt auch das Thema Cybersicherheit immer stärker in den Fokus der Hersteller und Zulieferer. Je weiter die Vernetzung von Fahrzeugen voranschreitet, desto tiefer müssen auch Cybersicherheitsmaßnahmen ansetzen. Die Division Chassis & Safety des Automobilzulieferers Continental hat ihre Sicherheitsstrategie mit der Unterstützung von secunet auf eine nächste Stufe gehoben, um alle aktuellen und künftigen Bremssysteme noch besser gegen Cyberangriffe zu schützen.

Mittlerweile beschäftigt sich die Branche zunehmend auch mit der Absicherung ihrer Teilsysteme. Continental hat diese Entwicklung in den letzten Jahren stark vorangetrieben. Bei dem Thema Cyber Security greift Continental auch auf die Erfahrungen und Technologien anderer Branchen zurück. Das Thema betrifft jedoch nicht nur in Fahrzeuge eingebaute Systeme, sondern auch das Laden von Software und digitalen Schlüsseln. Deshalb wird ein weltweit für alle Standorte gültiges Konzept der Produktionssicherheit eingeführt. Dem Konzept geht eine Risikoanalyse voraus, um Schwachstellen zu identifizieren. Davon profitieren auch die Automobilhersteller, die eigene Schlüssel über das sichere Continental-Netzwerk in das System einpflegen können.